Für ein Auswahlverfahren und Kampagne zum Schutz der Meere, vor Vermüllen, Sonar, Militär, Überfischen usw. wurde vor Jahren ein wirkungsvolles Email-Plakat zur Anbringung und Ausstellung in Tourist Orten der Meeres-Regionen erfolgreich entworfen. Die Werksarbeit existiert nur 8-mal als limitiertes Emailschild. Der abstrakte Entwurf, dem Art déco angelehnt, zeigt die untergehende Sonne am Palmenstrand einer Insel wie La Gomera im Atlantik bei Afrika. Die Insel und die dort lebenden und vom Aussterben bedrohten Meeressäuger wie Grindwale und Delphine stehen hier symbolisch für die durch menschliches Abwasser und Müll gefährdeten überfischten Weltmeere. Im Ozean schwimmt eine Tümmler- Familie silhouettenhaft dargestellt. Abgebildet ist eine Delphinmutter mit Art untypischen zwei Jungtieren, eines nähert sich jedoch nur vorsichtig an. Inspiriert durch die Legende, dass bisher weltweit nur einmal beobachtet wurde, wie ein durch Fischernetze verursachtes Waisendelphinkind von einer anderen Delphinmutter angenommen wurde.

Anträge und Machbarkeitsstudie zu dem Projekt in Arbeit.
Land-Art Werk >>goldenes Feld I << in Mecklenburg. Banaler Minimalismus trifft auf eine materialistisch geprägte Zivilisation im Goldrausch, Krieg und polit. elitäre Machtbesessenheit. Ein räumlich abgegrenztes fiktives "Gold-Anbau-Feld" mit scheinbar unendlich wachsenden, durch geschürte Krisen teuren, aber nicht ess- und atembaren Metall, entwertet und durchkreuzt den anhaltenden Konsumgedanken und offenbart die wahrhaften Notwendigkeiten für das Leben.
Im Zentrum befindet sich eine künstlicher Erdwall, das experimentell archäologische oder prähistorische Hügelgrab (wie sie aus der Bronzezeit im gesamten Mildenitzraum verteilt sind) und eine unterirdische Zeitkapsel mit anthropologischen Objekten, wie ein echter menschlicher Totenschädel und Götzenfigur der Bronzezeit im Kontext der Frage "Ist eine Existenz des Kunstwerks mit Grab als Zeitkapsel von 3000 Jahren ohne zerstört zu werden möglich?"
Das Feld entfaltet eine besondere Dynamik im Sommer bei Wind, wenn die wilden hohen Einkorn-Süß-Gräser (Vorläufer des Getreides) empor wachsen und im Wind wanken als auch bei wechselnden Lichtverhältnissen.(Sonne, Mond) Interessierte Menschen beteiligen sich (Jeder kann Kunst) und zahlen Eintritt mit ca. handgroßen Steinen. Diese werden traditionell wie vor 3000 Jahren auf das Hügelgrab abgelegt. Das Feld dient gleichzeitig als Biotop für Amphibien und Insekten, dem Naturschutz.
Bauablauf:
c. 4000 m2 naturnahe Fläche standen zur Verfügung.
Jeder Stein wurde für seine Präsentation vorbereitet.
Die ersten Feldsteine werden angeliefert.
Die ersten drei Steine sind gesetzt.
Erster Spatenstich für die Wurzel.
Ein in der geografischen Gesamtheit zu betrachtendes riesiges minimalistisches Goldfeld mit jeweils einer Steinskulptur mit Petroglyphen pro ausgewähltem Standort als Flächenkunstwerk entsteht dabei fort folgend in MV, Deutschland, Europa bis weltweit. Es soll die Gedanken zu unserer Vergangenheit, Sinn,Zu- und Herkunft anregen. Edelmetalle á Gold, wie auch wir als Materie einst aus dem All gekommen, nun Grund der Gier, Tot und Krieg, menschlichen Irrsinns und materialistisches Denken, kann dies auch als Protest oder Mahnung gesehen werden. Oder wird für viele Betrachter einfach eine eigenartige, temporäre Veränderung, des Freiraumbildes und die Verbindung verschiedener Regionen und Landschaften darstellen.

Steinkreise unserer Nachbarsonnensysteme als Vorbilder der Petroglyphen. Die nächsten Ziele der Menschheit im Feldzug das Universum zerstörerisch oder doch noch in Frieden einzunehmen.
Für ein Auswahlverfahren und Kampagne zum Schutz der Gebirge, vor Vermüllen, Artensterben und Massen-Tourismus wurde ein wirkungsvolles Email-Plakat zur Anbringung und Ausstellung in Tourist Orten der Bergregionen erfolgreich entworfen. Der Entwurf wurde ebenfalls beim größten europäischen Plakatverein „100bestePlakate“ registriert. Der Mount Everest und der vom Aussterben bedrohte Himalaya Bär stehen hier symbolisch für alle gefährdeten Bergregionen der Welt. Die Werksarbeit existiert nur 8-mal als limitiertes Emailschild.
Der Entwurf des Zick Zack Art Deko zeigt stilisiert den Mount Everest, bezeichnet in Tibetisch mit Qomolangma, was "Mutter des Universums" bedeutet. Am Abhang steht eine Bärenfamilie, eigentlich nur am Tag aktiv, bei Nacht silhouettenhaft dargestellt. Die Bärenmutter schaut besorgt auf ein zurückgebliebenes, sich weigerndes Jungtier. Über der Szene thront der Schriftzug "Schützt die Berge" im Eiszapfenschrifttypus. Die Nacht über dem Berg mit Halbmond und Sternen ist dem Orient und dem Nepal-Tibet-Landeswappen angelehnt und gibt dem klaren Entwurf eine besondere Atmosphäre. Wirkung erzielt ebenfalls der schwarze Hintergrund und die insgesamt in s/w/grau gehaltene Ausführung mit den scharfen "Eisspitzen" der Felskanten und hellgrauen dick emaillierten unregelmäßigen Schattenformationen, die durch den hell leuchtenden Nachthimmel unsymmetrisch entstehen. Die raue Natur und eisige Umgebung kommen so besonders gut zur Geltung.



Pressetext zur vergangenen Ausstellung.
Vom 16.08.- 01.09.2024 findet im Naturschutzgebiet Mildenitz-Durchbruchtal mit seinen ausgeprägten Wanderwegen, Seen und der Mildenitz erstmalig
eine Open Air Galerie statt. Startpunkt ist der Parkplatz Mildenitztal an der Wassermühle. Entlang des Wanderwegs bis zum Schwarzen See auf einer Länge von 1,6 km, durch die schöne
Naturlandschaft des Tales, präsentieren ausgewählte Weg-Bäume im mythisch anmutenden Wald aus Buchen, Eichen und Erlen für 14 Tage, mit jeweils einem Bild im Format 55x40 cm, die Art
brut-Outsider Kunst im öffentlichen Naturraum. Die Bäume werden dabei nicht beeinträchtigt. Die rohe Natur trifft hier auf rohe Kunst, eine Symbiose aus Land Art und Art brut.
Die Abbildungen sind gesellschaftlich unbelastet, interpretationsfrei und doch eigensinnig und universell. Dies macht die teilweise abstrakten und expressionistischen Malereien besonders reizvoll und außergewöhnlich für die Betrachter. Die vielfältigen Werke nach dem Verständnis und der Fertigkeit von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einem geistigen außergewöhnlichen Zustand, gesellschaftlichen Außenseitern sowie Unangepassten und Kindern, nicht zu verwechseln mit der Laienkunst, sind in Deutschland gefühlt nur noch wenig bekannt, obwohl diese bereits Anfang des 20. Jahrhundert gesammelt und ab 1937 von den Nazis zur Propagandazwecke in der Wanderausstellung "entartete Kunst" vereinnahmt wurden. Lediglich in der Schweiz, Österreich und Frankreich, gibt es größere Museen und umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit.
Weiterhin soll die Ausstellung und das Landschaftskunstprojekt im Mildenitz-Durchbruchtal die derzeit längste Open Air Galerie Deutschlands, die „East Side Galerie“ in Berlin der "konventionellen" modernen Kunst von 1,3 km, mit 300 m überbieten. Die Kunstveranstaltung möchte die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Menschen, sowie die Kunstströmung und das allgemeine öffentliche Interesse und Gemeinwohl und den Schutz der Bäume fördern. Alle Interessierten aus nah und fern sind zu einem Besuch herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie dabei die Regeln zum Verhalten im Naturschutzgebiet. Der Eintritt ist frei und der Wald ist 24 h geöffnet. Die Witterung stört nicht, denn die Natur kann auf die Bilder einwirken und ihre Spuren hinterlassen. Für die nächsten Jahre sind weitere Kunst-Aktionen dieser Art geplant.
Die Figuren stehen für Schauder, Grausen, Entsetzen des Genres Horror, der spekulativen Fiktion, die verängstigen, erschrecken oder verekeln soll. Horror kann als Metapher für größere Ängste einer Gesellschaft interpretiert werden, zudem dienen sie zusammen mit den Art brut Bildern zur Abhärtung und Abklingen psychischer Krankheiten wie Depressionen, Angst und machen widerstandsfähig. Sie faszinieren uns seit her und machen Kindern und Erwachsenen immer eine Freude oder Belustigung. (Gespensterbahneffekt)